Aus aktuellem Anlass!
Der Ablauf der Betrugsmasche
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Der falsche Vorwand: Kriminelle klingeln unangekündigt an der Wohnungstür. Sie geben vor, Handwerker, Zählerableser oder Mitarbeiter der Berliner Wasserbetriebe zu sein. Oft behaupten sie, es gäbe einen dringenden Wasserschaden im Haus.
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Das Betreten der Wohnung: Unter dem Vorwand, Leitungen prüfen zu müssen, drängen sie in die Räume.
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Die Ablenkung: Ein Täter beschäftigt das Opfer. Er bittet darum, im Badezimmer den Duschkopf zu halten oder den Wasserhahn zu drehen. Währenddessen durchsucht ein zweiter Täter unbemerkt die restliche Wohnung nach Wertsachen.
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Der Geldwechsel-Trick: Um herauszufinden, wo das Bargeld liegt, fordern die Täter eine kleine Gebühr oder täuschen eine Rückzahlung vor. Sie bitten das Opfer, einen großen Schein (z. B. 50 oder 100 Euro) zu wechseln. Geht das Opfer zu seinem Versteck, schauen die Betrüger heimlich zu und stehlen später das gesamte Ersparte.
- Niemals unangemeldet einlassen: Echte Handwerker werden von der Hausverwaltung oder den Berliner Wasserbetrieben tagelang vorher schriftlich angekündigt.
- Sperrkette nutzen: Öffnen Sie die Wohnungstür immer nur mit vorgelegter Türsperrkette.
- Ausweis verlangen: Fordern Sie einen Dienstausweis und rufen Sie im Zweifel selbst bei der Hausverwaltung oder Firma an. Nutzen Sie dafür keine Telefonnummer, die Ihnen der Fremde aufschreibt.
- Kein Geld wechseln: Wechseln Sie niemals an der Haustür Geld für Fremde. Zeigen Sie niemals, wo Sie Ihr Bargeld oder Ihre Geldkassette aufbewahren.
- Hilfe holen: Bitten Sie bei dubiosen Besuchen sofort Nachbarn hinzu oder rufen Sie den Notruf unter der 110 an.

